Veranstaltungshighlights für 2020

Prickel Lounge

Freitag, den 4.September
Prickel Lounge

Tagesseminar

Samstag, den 26.September
Tagesseminar

Prickel Lounge

Freitag, den 2.Oktober
Prickel Lounge

Das Duft Menü in Münster

Freitag, den 30. Oktober
Duft Menü

Seelig sei der Genuss

Freitag, den 06.November
Vernissage

Fernost zu Gast in Münster

Samstag, den 07.November
Eurasisches Menü

Lesung mit Irmin Burdekat

Dienstag, den 15.Dezember
Lesung
Samstag, den 26. September 2020

Tagesseminar am 26. September von 9 bis 16 Uhr - „Wie duftet meine Biografie“

„Wie duftet meine Biografie“ mit der Parfümeurin und Buchautorin Beate M.T. Nagel aus dem Allgäu und dem Biografen Matthias Grenda aus Nordwalde.

Die 13. Nordwalder Biografietage, initiiert und ausgerichtet von Matthias Grenda und der Gesellschaft für biografische Kommunikation e.V. können dieses Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Stattdessen wird es im Lemperhaus ein Tagesseminar unter dem Motto „Wie duftet meine Biografie“ geben, wo es um eines unserer wichtigsten Sinnesorgane, seine Funktion und die elementare Rolle für jede Lebensgeschichte geht, die Nase. Nach einer theoretischen Einführung zum Riechen und welche Relevanz das für jede Biografie hat, erleben die Teilnehmer einen Duft-Parcours, um sich über verschiedene Gerüche wichtige Lebensereignisse ins Gedächtnis zu rufen und sich darüber auszutauschen. Sie werden überrascht sein, was Sonnenmilch, Asche oder Waldgeruch so alles mit ihren Erinnerungen anstellt. Nach einem Duft-Imbiss geht es dann daran, sich seinen eigenen Lebensduft unter Anleitung der Parfümeurin zu mischen, um ihn später auch mit nachhause nehmen zu können. Der französische Schauspieler Jean-Paul Belmondo sagte dazu einmal: „Versuchung ist ein Parfum, das man so lange riecht, bis man die Flasche haben möchte“.

Teilnahmegebühr, inkl. Imbiss, Getränke etc. 119 Euro pro Person.
Eine bindende Anmeldung ist bis zum 10. September erforderlich.

Anmeldung zum Tagesseminar am 26.09.2020
Freitag, den 06. November 2020

Ausstellungseröffnung am 06. November um 19 Uhr - „Seelig sei der Genuss“

Die am Freitag, dem 27.03.20 geplante Vernissage „Seelig sei der Genuss“ mit den großartigen Fotos von Joerg Lehmann kann nun endlich auch vor Ort am 06. November im Feinkunsthaus stattfinden. 

Schaut vorbei und genießt die Vernissage.
Um verbindliche Anmeldung wird gebeten:

Wir freuen uns auf Euch!

Sinnlicher, bewusster und besser, wie es der weltweit renommierte Food & Wein Fotograf Joerg Lehmann über die Bilder seiner Ausstellung „Seelig sei der Genuss„ präsentiert, kann man die vermeintlich einfachen Zutaten von kulinarischem und geistigem Genuss nicht darstellen. Der Betrachter sieht mit einem Blick die historische Bedeutung seiner menschlichen Genusskultur, während der Gaumen die Erlebnisse des eigenen Lebens zu schmecken glaubt. Die Seelen von Werk und Mensch im Austausch ihrer Ursprünglichkeit. Eine wahrlich meisterhafte Kombination mit der wunderbaren Botschaft „Seelig sei der Genuss“.

Joerg Lehmann arbeitet seit 1994 als Food-Fotograf bzw. Wein-Fotograf und Stylist. Nach 20 Jahren in Paris und mehr als 1.000 Reisen rund um den Globus hat er sich mittlerweile mit mehr als 3.000 Tellern, Pfannen und anderen für die Fotos notwendigen Accessoires in Berlin niedergelassen. Ursprünglich stammt Joerg Lehmann aus Münster. Er hat mit vielen der weltweit wichtigsten Meisterköche über 80 großartige Bücher rund um die Zubereitung von Essen kreiert und veröffentlicht, sowohl in Deutschland, als auch in Frankreich, Spanien, Russland, Österreich, den USA usw.

 

Anmeldung zur Vernissage am 06.11.2020
Dienstag, den 15. Dezember 2020

Lesung mit Irmin Burdekat, einem der erfolgreichsten Gastronomen Deutschlands

Irmin Burdekat liest aus seinem aktuellen Roman „Der Katholische Bahnhof“ – Eine urkomische Deutsch-Kanadische Love-Story.
Los geht es ab 19 Uhr mit einer kulinarischen Einstimmung. Die Lesung beginnt um 20:00 Uhr.

„Wer was wird, wird Wirt – und wer das verpasst, bleibt Gast!“ – Auf diese Binsenweisheit muss Irmin Burdekat hereingefallen sein, denn er landete schon als Zwanzigjähriger in der Gastronomie – anstatt „was Ordentliches zu machen“, wie seine Mutter hoffte. Als Gastwirt, diese Einsicht kam ihm früh und sehr gelegen, ist man gut beraten, ein Geschichtenerzähler zu sein, denn Gäste erwarten mehr als Bier und Bouletten. Übrigens, seine fünf Kinder schliefen mit seinen Gutenachtgeschichten deutlich besser, vor allem schneller ein. Als aus einer Kneipe zwei, dann drei und dann ganz viele wurden (die Café & Bar-Celona Restaurants, ALEX Gastro etc.), war es vorbei mit dem Geschichtenerzählen am Tresen. Irmin Burdekat begann, seine Geschichten aufzuschreiben. Irgendwann wurden daraus Bücher, die der Verleger Romane nennt.

Irmin Burdekat liest aus seinem aktuellen Roman „Der Katholische Bahnhof“ – Eine urkomische Deutsch-Kanadische Love-Story.

Los geht es ab 19 Uhr mit einer kulinarischen Einstimmung.
Die Lesung beginnt um 20:00 Uhr.

Der Roman:

Ronald ist Besitzer des Katholischen Bahnhofs, einer Kneipe, die er von seinem Vater übernommen hat. Seine ganze Aufmerksamkeit gilt dem Fußballclub Arminia Bielefeld, seinem Sohn Ché-Daniel, dem ständigen Streit mit seiner Ex und anhaltenden finanziellen Engpässen. Trotzdem textet er ab und zu seine eigene Hauszeitung (Die Thekenschlampe); zur Unterhaltung für seine Gäste.

Der Sohn seines Vermieters, Spross der Fabrikantenfamilie Pretorius, schanzt Ronald den Auftrag für eine Familien- und Firmensaga zu („Alter, schreib mal was Fettes á la Buddenbrooks!“). So wird der Gastwirt zum Chronisten, der sich mit zunehmender Leidenschaft, mit Interesse und Energie in die Lebens- und Liebesgeschichte des „Jungen Fabrikanten Pretorius“ verbeißt: Der Junge Fabrikant ist als Gymnasiast für alle nur „Werther“, weil er ein unerschöpfliches Reservoir an Goethezitaten zu haben scheint. Ein echter Goethe Fan! Und als der sich in Marlene verliebt und man den beiden ihre Liebe nicht lassen will, beginnt eine so kuriose wie bewegende Liebesgeschichte, die in Deutschland beginnt und sich Jahrzehnte später in Kanada fängt.

Die wunderbaren Figuren im Roman von Irmin Burdekat lieben, werden getrennt, verrennen sich und landen am Ende wieder dort, wo sie losgelaufen sind. So kommt es, dass auch Ronald, der Chronist und Erzähler, von seiner eigenen Geschichte eingeholt wird. Er berichtet, interpretiert und dreht sich eigentlich doch nur um sich selbst. Und ganz plötzlich wird ihm bewusst, dass er mitten in seiner eigenen Geschichte steht: Marlene und Werther finden nach einem ganzen Leben am Ende zusammen und beschließen zu heiraten. Und sie laden Ronald, den Wirt vom Katholischen Bahnhof, der ihrer beider Leben so liebevoll nachgezeichnet hat, ein, dabei zu sein.

Um verbindliche Anmeldung wird gebeten:

Anmeldung "Lesung mit Irmin Burdekat" am 15. Dezember 2020