Genussgedanken von Matthias Grenda

Genuss ist zuerst einmal eine Kopfsache und braucht ein Bewusstsein für Dinge oder auch Gedanken, die schön sind und mir gut tun. Gerade in Ausnahmesituationen, wie momentan durch das Corona Virus verursacht, sollte jeder die empfohlene Einschränkung sozialer Kontakte für aufbauende Genussgedanken nutzen. Doch es soll nicht nur beim Denken bleiben. Vieles lässt sich zuhause, ob nun alleine oder mit dem Partner, der Familie, umsetzen und hilft, diese ungewöhnliche Herausforderung zu bestehen, aber auch Positives für die Zukunft daraus mitzunehmen. Der Blick in die Vergangenheit dient dabei als Entscheidungsgrundlage für das Heute und Morgen. Nutz es!

Matthias Grenda
Matthias Grenda

Kulturfarmer

Matthias Grenda ist Kulturfarmer, also ein Pfleger der geistigen Güter

Matthias Grenda als Kulturfarmer ist natürlich kein Farmer, also Landwirt, auch wenn er ebenso sät und im besten Fall erntet. Der Kulturfarmer pflegt die geistigen Güter, die unsere Kultur hervorbringt und uns Menschen damit die Bedeutsamkeit des Lebens vor Augen führt. In diesem Sinne betreibt der Kulturfarmer eine Urproduktion, er liefert wichtige Rohstoffe geistiger und kultureller Auseinandersetzung.

Kultur (von lateinisch cultura: „Bearbeitung“, „Pflege“, „Ackerbau“) bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Kultur kann aber auch ein System von Regeln und Gewohnheiten bedeuten, die das Zusammenleben und Verhalten von Menschen leiten und sie zu einer Zivilisation werden lassen.

Als Zivilisation (von lateinisch civis: „römischer Volksangehöriger“, „Städter“, seit dem Hochmittelalter „Bürger“) wird eine menschliche Gesellschaft bezeichnet, bei der die sozialen und materiellen Lebensbedingungen durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt ermöglicht und von Politik und Wissenschaft geschaffen wird. Kennzeichen für Zivilisation sind die Staatenbildung, hierarchische Gesellschaftsstrukturen, ein hohes Maß an Urbanisierung und eine sehr weitgehende Spezialisierung und Arbeitsteilung.

Wilhelm von Humboldt sagte einmal dazu: „Bildung und Entwicklung der Persönlichkeit sind Momente der Kultur, während rein praktische und technische Dinge dem Bereich der Zivilisation zugehören.“

Der Kulturfarmer beschäftigt sich mit dem einzelnen Menschen und mit dem, was ihn oder sie bewegt, motiviert oder auch zweifeln lässt. Der Kulturfarmer selbst lebt auf dem Land und betrachtet die Bildung und Entwicklung der Persönlichkeit im Zuge des zivilisatorischen Wandels. Der Kulturfarmer ist im besten Wortsinne also ein Pfleger der geistigen Güter.

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