Genussgedanken zum Dienstag, dem 17.03.2020
Genuss ist zuerst einmal eine Kopfsache und braucht ein Bewusstsein für Dinge oder auch Gedanken, …
Kulturfarmer
Gestern Abend habe ich mir mit großer Freude den fantastischen Film „Der Duft der Frauen“ von 1992 mit Al Pacino in der Hauptrolle angeschaut. Was für eine Story, was für eine grandiose Schauspielkunst. Al Pacino spielt den übellaunigen, lebensmüden da blinden ehemaligen Oberstleutnant, der sich nach einem letzten Genusswochenende mit Wein, Weib und Tanz standesgemäß mit der Pistole das Leben nehmen möchte. Wenn da nicht der junge Betreuer aus einfachen Verhältnissen wäre, ebenfalls sehr gut gespielt von Chris O’Donnell, dem auf unterschiedlichste Weise ins Leben geholfen werden muss. Natürlich spielt der Duft der Frauen eine wichtige Rolle. Unsere Nase kann über eine Billion Gerüche unterscheiden. Damit ist sie ein wahres Supertalent unter den Sinnesorganen. Der Geruchssinn ist unser ältester und vielleicht sogar lebenswichtigster Sinn. Noch bevor wir etwas Gefährliches hören oder sehen (eine Frau…?), warnt uns die Nase vor schädlichen Gerüchen wie Gift, Feuer oder Rauch (doch nicht…). Und nicht ohne Grund bewegen wir uns häufig „der Nase nach“. Sie hilft bei wichtigen Entscheidungen, urteilt über Nahrungsmittel oder entscheidet bei der Partnerwahl (also doch…).
Umso tiefer sind heute Morgen meine ersten Atemzüge durch die Nase im nach Frühling duftenden Garten. Die Erinnerungen an verschiedene biografisch prägende Geruchs- oder Riecherlebnisse wehen mir ums Gemüt. Fangen wir mal mit den sehr männlichen Erinnerungen an. Da ist meine eigene Militärzeit mit acht Kameraden auf einer Stube von vielleicht 20 Quadratmeter und zwei Toiletten für über 80 Soldaten zu erwähnen. In der Stube waberte eine permanente und aus der Haut der vielen jungen Soldaten, aber auch den alten Wänden des Raumes selbst, kriechende Duftwolke aus Leder, Uniformstoff, Waffenöl, Zigarettenrauch, billigem Rasierwasser, Angst, Fürzen und Schweiß. Ich glaube, Du kannst Dir vorstellen, dass man sich da geruchsmäßig sehr vertraut und dadurch auch an so manche Belastungsgrenze geführt wurde. Vor allem, wenn man Toilettendienst hatte, denn es wurde selbst geputzt. Das führte auf der anderen Seite aber auch zu einer speziellen Form von Vertrautheit, Nähe, füreinander einstehen, verschweißt sein, was heute eine sehr selten Erfahrung geworden ist. Ich meine das ohne jegliche Verklärung.
Natürlich kreisten unsere Gedanken und Gespräche als junge Männer oft um den Duft der Frauen und das weibliche Geschlecht, also das genaue Gegenteil unseres Alltags aus Befehl und Gehorsam (wir waren damals sowas von naiv…). Dazu beigetragen hatte ein Film, der zu meiner Militärzeit gerade in die Kinos gekommen war und der uns Männer fast in den Wahnsinn trieb: „Flashdance“ von 1983 mit Jennifer Beals in der Hauptrolle. Diese Sehnsuchtserscheinung einer Frau, das Gesicht, die Haare, dieser Körper und dann diese treibende Musik gepaart mit erotischen Tanzbewegungen. Wen scherte schon die Story des Films. Wir wollten Jennifer. Wir wollten den Duft der Frauen. Aber ganz so einfach war das natürlich nicht zu haben, ist es auch heute nicht. Und gerade deswegen ist es eines der unglaublichsten Phänomene der Natur, wie zielstrebig und „langatmig“ der Mensch sein kann, hat er erst Witterung aufgenommen. Eine archaische Grundkonditionierung halt. Das wissen wir alle schon viel länger als es das Bond Girl „Pussy Galore“ aus „Goldfinger“ von 1964 gibt, deren Darstellerin Honor Blackman gestern leider verstorben ist. Pussy brauche ich wohl nicht zu erklären. Galore heißt „in Hülle und Fülle“, also reichlich. Ich würde ja sagen, unersättlich. So ist der Trieb des Menschen nun mal und Duft spielt dabei definitiv eine Hauptrolle, egal wie „gegendert“ Geschlechterrollen heute auch sein mögen.
Natürlich kommen mir noch viele andere Genussgedanken bei dem Thema „Riechen“ in den Sinn. Hier eine Letzte: Ich war vor einigen Monaten Gast bei einem Vortrag von Prof. Dr. Hanns Hatt, dem Riechforscher überhaupt. Leider mittlerweile emeritiert, also im Ruhestand. Seine Nase aber nicht. Er sagte in einem Vortrag, dass der Mensch immer, übrigens auch im Schlaf, und überall riechen könne, der Geruchssinn aber leider durch die moderne audiovisuelle Prägung verkümmert sei. Das spielt gerade im Alter eine Rolle. Durch regelmäßiges Trainieren des Geruchssinns könne man sogar das Gedächtnis besser in Schwung halten als mit Kreuzworträtseln oder Soduku. Seine Empfehlung daher, es sei genussvoller und auch effektiver, die Unterschiede zehn verschiedener Rotweine zu erschnüffeln und zu erschmecken. Das hielte den Menschen einfach länger fit im Kopf. Na dann Prost auf viele weitere schöne Duft- und Geschmackserlebnisse. Das Gleiche gilt auch für Dich. Du musst es nur tun.
Also, Dir einen schönen Genusstag und bleib gesund!
Genuss ist zuerst einmal eine Kopfsache und braucht ein Bewusstsein für Dinge oder auch Gedanken, …
Ich stehe heute Morgen im Home Office vor den Regalen mit Musik CDs. Meine Güte, …
Ich bin heute Morgen in meine Vorratskammer gegangen und habe mir die Bestände der Lebensmittel angeschaut. …
Ich habe letzte Nacht schlecht geschlafen. Dementsprechend Gedankenverhangen starte ich heute in den Tag. …
Ich bin heute Morgen wach geworden und habe nachgerechnet, wie viele Stunden ich gestern eigentlich vorm Bildschirm,…
Sonntag ist in unserer Familie ein Telefontag, besser Festnetztelefontag, wenn wir uns nicht persönlich zum Mittagessen …
Normalerweise denke ich bei den Nachrichten „Gott sei Dank betrifft mich das nicht!“ …
Ein großer Vorteil vom Arbeiten im Home Office ist, dass man ab und zu aufstehen kann, um sich im Wohnzimmer …
Ich wurde heute Morgen um 6:39 Uhr unsanft aus meinen Träumen gerissen. Das Telefon klingelte …
Ich arbeite gerne. Und eigentlich hat sich für mich als Freiberufler oder wie das jetzt in der Krise so schön heißt…
Heute Morgen habe ich gelesen, dass man sich und seinen Tag strukturieren soll, vor allem wenn man, wie viele in der momentanen Situation, von Zuhause aus arbeitet. …
Ich habe heute Morgen in der Tageszeitung den leider nicht mehr so gebräuchlichen Satz „Der Mensch lebt nicht vom Brot alleine“ gelesen. …
Man liest und hört in den letzten Tagen, gefühlt schon Wochen, in den Medien, …
Ich habe heute Morgen nach dem Aufstehen und wie an den meisten Tagen momentan ganz automatisch meinen grauen Fleece-Pullover angezogen. …
Momentan erreichen mich täglich eine Vielzahl von Mails, Benachrichtigungen über die sozialen Medien und Kurzmitteilungen bei Messenger Diensten,…
Ich habe gestern Abend für heute und morgen vorgekocht, Hühnchen Curry mit Auberginen und Kartoffeln. Lecker, …
Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich glatt lachen. Mir ist mal wieder der Wert meiner Arbeit als Kulturschaffender oder Kulturfarmer, wie ich mich ja selbst bezeichne, …
Als ich heute Morgen den Frühstückstisch eindeckte… ja, das mache ich wirklich und nicht nur zum Frühstück, …
Die Corona Krise rüttelt ordentlich an der Überzeugung von uns Menschen bzw. erinnert uns an etwas, was wir in unserem normalen Alltag gerne verdrängen …
Ich bin heute Morgen nach dem ersten Kaffee auf die Terrasse gegangen, um mich an den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zu erfreuen. …
Heute Morgen musste ich doch tatsächlich und trotz aller privaten und beruflichen Widrigkeiten, die die momentane Situation mit sich bringen, feststellen: …
Ich habe heute Morgen in der überregionalen Tageszeitung mit „Willkommen in der Realität“ eine großartige Überschrift gelesen. …
Gestern Abend habe ich mir mit großer Freude den fantastischen Film „Der Duft der Frauen“ von 1992 mit Al Pacino in der Hauptrolle angeschaut. …
Ich bin heute Morgen mit einem Lächeln im Gesicht aufgewacht. Ich habe heute Geburtstag …
Ich habe gestern eine Schreibpause eingelegt. Allerdings keine Denkpause. …
Ich schätze mich sehr glücklich, eine Kunst zu beherrschen, die mir die Chance gibt, besonders in Zeiten einer Krise wie der jetzigen, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen: …
Der Glaube hat wieder Konjunktur, nicht nur weil Ostern ist. Die Menschen suchen Orientierung und vor allem Trost in Zeiten von Corona, …
Die meisten Menschen in Deutschland wünschen sich gerade, dass die Ausgangsbeschränkungen des „Lockdowns“ noch eine Weile erhalten bleiben, …
Ich wasche mir, auch ohne Corona, oft und gerne die Hände, natürlich nach jedem Toilettengang oder wenn ich bei beruflichen und privaten Treffen viele Hände geschüttelt habe, …
Vielleicht liegt es am schönen Wetter, wahrscheinlicher ist wohl, dass die schulfreie Zeit während der Corona-Krise dafür sorgt, dass neuerdings Kinder das Straßenbild wieder vermehrt prägen…
Ich habe wirklich kein Interesse, wie technische Geräte funktionieren, hatte ich noch nie. …
Ich bin heute Morgen aufgewacht und habe mir gedacht, wie sehr ich doch einfach mal wieder Essen gehen, also in ein richtiges Restaurant zum Essen und Trinken gehen würde…
In regelmäßigen Abständen überkommt mich dieses Gefühl, meist morgens beim Aufwachen, es ist wieder an der Zeit, ich muss das Bettzeug, also die Bettbezüge wechseln und waschen…
Außergewöhnliche Umstände und Zeiten verunsichern den Menschen und machen ihn nervös. Unruhig schauen alle auf die Verantwortlichen, egal ob aus Wissenschaft, Politik oder sonst woher…
Was für ein Wort: Öffnungsdiskussions-Orgie. Die Kanzlerin spricht damit aus, was momentan allerorts, real und virtuell, zu beobachten und zu spüren ist, die Nation kommt an ihre Grenzen…
Ich bin gestern Abend am Imbiss meines Vertrauens vorbeigelaufen und freute mich über die lange Schlange vor der Tür, alle zwei Meter ein Hungriger mit Appetit auf Currywurst, Burger und Pommes…
Als Genussmensch bin ich natürlich bemüht, mir meine Bedürfnisse zu befriedigen bzw. diese befriedigen zu lassen…
Ich bin ein sehr visueller Mensch. Ich liebe es, die Welt in all seiner Vielfältigkeit, egal ob in Form von Landschaften, Menschen, Alltagssituationen …
Ich habe gerade wirklich großes Mitleid mit den vielen Menschen, die ihr Geld normalerweise in oder mit der Gastronomie und Hotellerie verdienen …
Es ist schon faszinierend, was das tägliche und meist intuitive Sammeln von Ideen, Schlagworten, Nachrichten, Gedankenfetzen …
Da ich ja im Moment, wie eigentlich die ganze restliche Welt auch, nicht reisen kann …
Viele reden gerade davon, dass wir mehr Innovation brauchen und vor allem wagen müssen, um unsere Zukunft, momentan durch die Corona-Krise besonders ungewiss…
Mir fiel heute Morgen auf, dass ich mich nun schon seit sechs Wochen mit meinen täglichen Genussgedanken beschäftige …
Kein Licht ohne Schatten. Kein Genuss ohne Entbehrung. In Gedenken an meine Ex-Ehefrau Anita, die letzte Nacht verstarb…
Gestern schrieb ich aufgrund des Todes meiner Ex-Frau Anita von „Kein Licht ohne Schatten“. Ich war natürlich zurückversetzt in meine sieben Jahre, die ich in den USA gelebt habe. …
Die Routine des täglichen Aufschreibens meiner Genussgedanken hat in mir die Überzeugung reifen lassen, die Ereignisse während eines Schlüsseljahrs meines Lebens aufschreiben zu wollen…
Ich war heute Morgen auf der Waage und bin ziemlich stolz, ich habe mein Gewicht halten können, trotz Corona und der ständigen Versuchung durch die Heimarbeit und Nähe zum Kühlschrank…
Ich war gestern das erste Mal mit Mundschutz im Supermarkt einkaufen, ein seltsames, aber auch spannendes Gefühl. …
Ich denke seit Tagen schon darüber nach, woran mich das ständige Duellieren, das Hin und Her in der Gesellschaft, Politik, Berichterstattung und auch an den eigenen Überlegungen und Emotionen erinnert…
Juchuuu… denken sich die meisten… die Situation mit der Corona-Krise entspannt sich langsam, die Ausgangsbeschränkungen werden gelockert…
Ich bin nun nicht so der große Tänzer und will mich auch gar nicht über diese Vorstellung eines Cha-Cha-Cha tanzenden Paares im Zusammenhang mit der Krise lustig machen…
Momentan reden alle von der ersehnten Grenzöffnung zu den europäischen Nachbarn, ,,,
Heute ist Sonntag. Und Muttertag. Schön. Ich habe mir nicht viel vorgenommen, möchte entspannen, natürlich mit meiner Mutter telefonieren,…
Ich bin immer wieder erstaunt, was es in der Welt der Kulinarik doch noch alles zu entdecken gibt….
Es ist schon unglaublich, wie das Gehirn in Kombination mit dem Unterbewusstsein manchmal Menschen aus der Vergangenheit wieder ins Gedächtnis zaubert, ohne dass es einen Anlass dafür gäbe.
Gestern Abend habe ich eine Dokumentation über das „wilde Istanbul“ gesehen. Dabei ging es nicht um die Menschen, sondern um die Tiere, …